Sonntag, 15. Mai 2016

Kapuzenkleid

Ein weiterer Kindergeburtstag steht vor der Tür und ich habe mich zum ersten Mal an ein Kleid gewagt. Schnittmuster war Schnabelinas Kapuzenkleid in Größe 134, allerdings ohne Kapuze und ohne Ärmel. Sodass das Kleid für den hoffentlich bevorstehenden Sommer auch tauglich ist.

Farblich habe ich mich für ein Petrol entschieden und als Kombistoff einen farblich passenden Chevron-Stoff  auf weiß. So geht das ganze notfalls als Indianer-Kleid durch :D

Kapuzenkleid ohne Kapuze

Genäht war es ruck-zuck, auch wenn mich die Kellerfalte anfangs etwas Nerven gekostet hat. Letztendlich bin ich aber doch sehr zufrieden. Jetzt muss es dem Geburtstagkind nur noch gefallen und natürlich auch passen.

Farblich passender Kombistoff im Indianer-Style

Derweile habe ich meine Liebe zu Kleidern für mich entdeckt und bin derzeit fleißig am Schnittmuster sichten. Wenn da nur nicht jedes Mal so viel Stoff draufgehen würde, wäre ich sicherlich schon mutiger. Aber ich denke, lange müsst ihr nicht mehr warten, bis ich erste Ergebnisse zeige.

Ich wünsche euch schöne Pfingsten und bis hoffentlich bald.
Eure Tini

Dienstag, 23. Februar 2016

Eine Ethel für mich

Ich habe ja schon gesagt, dass ich dieses Schnittmuster liebe. Die Tasche ist schön geräumig und sehr schick. Daher musste ich auch so eine haben. Und zwar mit meiner Lieblingsfarbe grün.

Im örtlichen Stoffladen habe ich drei wunderschöne Stoff gefunden:
  • einen hellgrünen Batikstoff (hat das Potential zum Stoffschätzchen)
  • einen mittelgrünen kleingemusterten Stoff von Timeless Treasures und
  • einen dunkelgrünen mit hellgrünen Akzenten von Robert Kaufman
Dazu kombiniert die schwarz-weiß-gemusterten sowie der schöne, leicht glänzende schwarze Denim. Und voila: meine Ethel Tote Bag.

Ethel mit Crazy Patchwork in grün

Der schwarze Denim reicht mindestens noch für eine weitere Tasche. Vielleicht mache ich mir noch eine in einer anderen Farbkombination. Aber erst mal führe ich dieses schöne Stück ein bisschen aus.
Sofern ich dazu komme, denn zur Zeit bin ich total erkältet und die Nebenhöhlen sind zu. Ich würde dann gerne mal Frühling haben. Jetzt. Sofort. Bitte. Danke.

Haltet die Ohren steif und bleibt gesund.
Eure Tini

Freitag, 19. Februar 2016

Mal was Kleines

In der Zeitschrift Patchwork Spezial Taschen 3/2015 habe ich die Vorlage für eine niedliche kleine Tasche gefunden und gleich mal ausprobiert.

Sie ist recht einfach zu nähen und sieht toll aus. Ein schönes kleines Mitbringsel in außergewöhnlicher Form.

Niedliche Tasche für Kleinkram

Und weil es so einfach war, hab ich gleich zwei davon genäht. Denn der Hosenmatz braucht für die Vorschule auch ein kleines Schlampermäppchen. Das würde sich anbieten. Vielleicht entscheidet er sich aber auch für das Karottentäschchen, das ich euch in einem früheren Eintrag schon mal gezeigt habe.

Montag, 8. Februar 2016

Fasching 2016 Teil 2

Hier nun noch der zweite Teil des Faschings-Näh-Marathons. Einmal Yakari für den Kullerkeks.

Obwohl er erst 104cm groß ist, habe ich die Kombi in Größe 110 genäht, so sitzt sie schön locker und er bekommt keine Beklemmungen. 

Yakari-Set

Besonders bei der Hose war mir das wichtig. Die ist aus Breitcord und der ist leider nicht elastisch. Hier habe ich mich an die Hose Robin von Pattydoo gewagt. Sie ist sehr einfach zu nähen. Um zu sehen, ob die Größe okay ist, habe ich zum ersten Mal ein Probestück gemacht. In einem Überraschungspaket war ein schöner blauer Baumwollstoff mit weißen Sternen, der sich gut als Sommerhose macht.

Probeexemplar aus Sternen-Baumwollstoff

Da mich vor allem die Weite der Hose interessiert hat, habe ich das Probestück in 3/4-Länge genäht. Die Weite ist super lässig, sodass dem Anschnitt des "guten" Stoffes nichts mehr im Wege stand.

Allerdings habe ich auch unten an den Beinabschlüssen noch jeweils einen Gummi eingezogen, damit die Hose nicht so absteht. Jetzt ist es ja durchaus noch sehr frisch, da muss es nicht so reinziehen.

Das Shirt ist JaWePu von schnabelina. Den Kragen habe ich selbst kostruiert und der V-Ausschnitt stammt von ihrer Anleitung des Regenbogenbodys.

Das Stirnband habe ich frei Schnauze genäht und den Lendenschurz habe ich ebenfalls selbst konstruiert. Die finale Anprobe steht noch aus. Heute kurieren wir den Kullerkeks erst mal aus, denn er ist böse verschnupft. Deswegen gibt es jetzt Erkältungstee und gleich eine schöne kuschelige Mittagsruhe und dann hoffen wir, dass er morgen fit genug für den Fasching im Kindergarten ist.

Bis bald, eure Tini

Freitag, 29. Januar 2016

Fasching 2016 Teil 1

Fasching steht mal wieder völlig überraschend vor der Tür und natürlich näht Mama selbst. Ich liebe diese Herausforderung, aus einer Idee meiner Jungs ein schönes Kostüm zu nähen.

Aber eines gleich vorneweg, so aufwändig wie im letzten Jahr wird es dieses Mal nicht. Der Hosenmatz hat sich nach wiederholten Fragen, als was er denn gehen möchte, letztendlich für Wickie entschieden.

Das passte mir ganz gut in den Kram, da ich die farblich passenden Jerseys glücklicherweise da hatte. So war meine Aufgabe, während des abendlichen Fernsehrituals genau hinzuschauen, was denn dieser kleine Wikingerjunge so alles trägt.

Die Leggings war das kleinste Problem. Allerdings wollte ich einen Schnitt, der ein bisschen weiter sitzt. Gemessen am Kind und am Schnittmuster fiel die Wahl dann auf Little Leg Love von nEmadA, ein simpler Schnitt, schnell genäht, alles perfekt.

Beim Oberteil war die Sache nicht ganz so einfach. Mein aktueller Lieblingsschnitt passte nicht, weil der Raglan-Ärmel hat. Also musste was anderes her. Über den Adventskalender hatte ich Casual Buttons Boy von makerist kostenlos bekommen und beschlossen, dass dieser es werden sollte.

Die Entscheidung, ob Knopfleiste oder nicht, ließ ich mir noch offen. Beim Schnittmuster fügte ich die getrennten Vorderteile wieder zusammen, da ich ein durchgehendes Teil haben wollte.
Herausforderung waren die Schuppen auf dem Vorder- und Rückteil. Hier half mir mein neues Spielzeug, der Cameo.

Die Schuppen sind aus Flexfolie geplottet und anschließen mit dem Bügeleisen aufgebracht. Über kurz oder lang muss hier eine Transferpresse einziehen. Auf Dauer mit dem Bügeleisen macht sich eher bescheiden.

Vorder- und Rückteil mit Schuppen aus Flexfolie und
hellgrauem Kragen (noch nicht angenäht)
Am Kragen habe ich das Schnittmuster geteilt. Auch wenn ich Rundungen eher nicht so gerne nähen mag, ging das hier ganz gut.

Da Wickies Oberteil eher wie eine Tunika ist, habe ich dann unten die benötigten Streifen einfach angesetzt, dunkelgrau für den Gürtel, beere und hellgrau als Abschluss. Dann noch die Ärmel dran und fertig. Die Knopfleiste konnte ich weglassen, da das Oberteil auch so gut über den kleinen Dickschädel passt.
Im Original ist der Ärmelabschluss nicht hellgrau, aber meine Maschine meinte, beim Säumen den Stoff fressen zu müssen, sodass mir nichts anderes übrig blieb, als einen Schnitt zu setzen und ein hellgraues Ärmelbündchen dran zu nähen. Sieht aber auch schick aus, wie ich finde.

Komplettes Wickie-Outfit
Der Helm war noch mal ein kleine Herausforderung. Durch die grauen Streifen und das Mittelteil mit den grauen Punkten, stand ich hier vor einer Knobelaufgabe.
Als Grundschnitt hatte ich mir Schnabelinas Ohrenklappenmütze rausgesucht, weil die sehr schön eng am Kopf sitzt.

Beim Bündchenteil habe ich die Ohrenklappen weggelassen und nur einen geraden Streifen genutzt. Dieser besteht außen aus zwei schmalen hellgrauen und einem breiten blauen Streifen. Innen ist der Helm uni blau.

Die vier Teile für den Kopf habe ich bearbeitet, sodass ich letztendlich 10 Teile hatte: 4 schmalere Dreiecke (blau) für die Mützenform, 2 blaue (gleichschenklige, symmetrische - für die Mathematiker unter uns) Trapeze und 2 dunkelgraue Streifen, um die Trapeze von den Mützendreiecken abzusetzen.

Mein Mathe-Leistungskurs war doch nicht ganz umsonst, denn es hat auf Anhieb alles gepasst.
Die drei hellgrauen Punkte habe ich wieder aus Flexfolie geplottet und aufgepresst.
Die kleinen Hörner habe ich frei Schnauze gezeichnet, hierbei den Jersey mit Vlieseline bebügelt, damit er etwas steifer wird. Dann zusammengeäht, gewendet, etwas Füllwatte hinein und mit der Hand an der Seite des Helms festgenäht.

Voila. Fertig ist Wickie.
Ein komplettes Tragefoto steht noch aus, das kommt, wenn auch das Kostüm für den Kullerkeks fertig ist.

Bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden. Ich musste dafür nämlich erst mal Stoff kaufen und der hängt gerade noch auf der Leine. Also lasst euch überraschen, was daraus wird.

Bis demnächst, eure Tini

Dienstag, 19. Januar 2016

Es wird kalt

Und pünktlich zur bisher kältesten Nacht des Jahres habe ich mich an aefflyns *Icy*MiniMop gewagt.

Der Kullerkeks motzte nämlich rum, dass er auch eine Minion-Mütze haben wollte (der Hosenmatz hatte schon mal vor längerer Zeit eine gekaufte bekommen).

Und auf dem Stoffmarkt hatte ich diesen total kuscheligen Teddystoff geschossen. Als Außenstoff habe ich kiwigrünen Sweat verwendet. Die Ovi hat etwas geschnauft und das Bündchen hätte, obwohl ich es schon verlängert hatte, ruhig noch etwas länger sein dürfen. Aber so sitzt die Mütze wenigstens schön fest und rutscht nicht.

Vor dem zusammennähen habe ich mit meiner Plottersoftware noch ein Minions-Ausmalbild digitalisiert und aus Flexfolie geschnitten und aufgebügelt. Für die "Brille", das Innere des Auges und das Logo auf der Hose habe ich reflektierende Folie genommen. Deswegen sieht das auf dem Foto mit Blitz auch weiß aus. Gerade in der dunklen Jahreszeit fand ich das sehr passend.

*Icy*MiniMop mit Minion

Mal sehen, ob ich eine passende Halssocke auch noch schaffe. Den Schal findet er nämlich doof.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Precuts

Schon lange verfolge ich diverse Blogs mit Patchwork-Tutorials. Und dort trifft man immer wieder auf sogenannte Precuts, Stoffe, die in bestimmten Maßen schon vorgeschnitten und farblich passend zusammen gepackt sind.

Die geläufigsten Precuts sind
  • Charm Packs (40-42 Stücke a 5x5 Inch)
  • Ten Squares oder Layer Cakes (40-42 Stücke a 10x10 Inch)
  • Jelly Rolls oder Roll ups (40-42 Streifen a 2,5x44 Inch)
  • Fat Quarter Bundles (Stücke a 18x22 Inch)
Ich durfte mir von meinem Geburtstagsgeld nun auch welche aussuchen. Geworden sind es 2 Jelly Rolls und ein Paket Ten Squares.

Ursprünglich ausgesucht hatte ich mir das Ten Squares Paket namens "Ratatouille" von Kona Cotton. Die Farben sind so schön sommerlich, die wollte ich für meinen Portraitquiltkurs bei der lieben Claudia verwenden. Leider musste der Kurs mangels Teilnehmern abgesagt werden. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Kona Cotton Ratatouille Ten Squares

Und weil ich beim Stöbern gerade so gut dabei war, sind mir noch die Jelly Rolls ins Auge gefallen. Vor lauter tollen Farbkombinationen konnte ich mich gar nicht entscheiden. Letztendlich hat aber mein Farb-Beuteschema gesiegt.

Einmal Pleasant Pastures, wundervolle Grüntöne. Jeweils 3-4 Streifen pro Farbe. Was ich daraus mache, weiß ich noch nicht genau. Am liebsten etwas für die Erzieherin des Hosenmatzes, denn der kommt im Sommer in die Schule und sie leistet so eine tolle Arbeit, das muss einfach belohnt werden. Ich schwanke noch zwischen Sofakissenhüllen oder einem Quilt. Sie hat mir verraten, dass sie im Wohnzimmer Grüntöne hat und die sehr mag, deswegen ist diese Jelly Roll genau richtig für sie.

Kona Cotton Pleasant Pastures Jelly Roll

Und dann hab ich mich noch in Sunset verliebt. 40 verschiedene Farbtöne von grün über blau und rosa bis lila. Absolut schön und genau mein farbliches Beuteschema. Hier spuken schon diverse Ideen durch meinen Kopf, was ich draus nähen will. Es soll ein Quilt werden. Fürs Spielzimmer. Aber eher modern, kein klassischer Block. Da werden sicherlich noch ein paar Stunden Entwurfsarbeit dahin fließen, bis ich genau weiß, wie es werden soll.

Kona Cotton Sunset Jelly Roll

Auf jeden Fall kann ich mich an den Farben gar nicht satt sehen und werde sie hüten, bis ich sie vernähe. Erst mal muss ich wieder etwas Ordnung schaffen und ein paar Dinge von meiner Nähliste abarbeiten.

Also bis demnächst.
Eure Tini