Dienstag, 30. Juni 2015

Igel im Kindergarten

Heute war es endlich soweit. Bepackt mit den Igeln, einem großen Sack Füllwatte, lauter kleinen Utensilien und der Nähmaschine ging es ab in den Kindergarten.

Die Kleinen waren sichtlich gespannt, was wir denn mitgebracht haben. Als sie die Igel sahen, waren sie total aus dem Häuschen und beim stopfen der Bäuche haben alle tatkräftig mit angepackt.

Besonders niedlich fand ich, als die Kleinen die Füllwatte als Wolken bezeichneten. So haben unsere Igel also Wolken gegessen. 

Die Igel bekamen den Bauch mit Wolken vollgestopft.

Nach dem Stopfen hat der Papa den lieben Kleinen noch eine Geschichte vom Hasen und dem Igel vorgelesen, während ich die Igel zugenäht habe. Eigentlich wollte ich das per Hand machen, aber bei elf Igeln hätte ich da wohl bis nachmittags gesessen. Also schnell die Maschine ausgepackt und jeden am Bauch eine Naht verpasst. Fertig!

Fertig: Teil 1

Fertig: Teil 2
Die Erzieherinnen waren auch total begeistert und ich bin gespannt, wieviele Igel heute beim Mittagsschlaf bekuschelt wurden. Auf jeden Fall freue ich mich, dass meine Idee so gut geklappt hat und die Kinder ihren Spaß hatten. Mal sehen, welche Idee ich im nächsten Jahr habe.

Freitag, 26. Juni 2015

Eine kleine Raupe


In der Kindergartengruppe des Hosenmatz war in den letzten drei Monaten eine Praktikantin beschäftigt. Es war das Abschlusspraktikum ihrer Ausbildung und sie hat das wirklich toll gemacht. Die Kinder lieben sie und auch die Gruppenerzieherin und die Leiterin sprachen in den höchsten Tönen von ihr.

Leider ist das Praktikum nun vorbei und sie beginnt ab September ihre Tätigkeit in der KiTa im Nachbarort. Für uns alle ist das ein großer Verlust und damit ihr der Abschied nicht so schwer fällt, hab ich ihr eine kleine Erinnerung gebastelt. Natürlich thematisch passend, denn die Gruppe ist die Raupengruppe.

Vorlage war das FreeBook von StitchCraftCreate. Leider hab ich erst nach dem Zuschnitt und dem Füllen der ersten Teile gemerkt, dass ich die Vorlage hätte auf 200% vergrößern müssen. Das stand in der Anleitung auch eher versteckt drin. Nun ja, so musste ich ein bisschen mehr per Hand nähen, aber für ein kleines Abschiedsgeschenk war die Größe genau richtig.
Nur die Antennen musste ich weglassen. Die bekam ich einfach nicht gewendet, weil die viel zu klein/eng waren. Dafür hat meine Raupe einen schicken Hut bekommen, der sie vor der Sonne schützt.

Ich denke, ich werde die kleine Raupe auch noch mal in der normalen Größe nähen. Ich finde sie nämlich total niedlich.

Alex, die Raupe - gemütlich im Grünen

Von hinten auf dem Weg durch den Dschungel

Immer schön rund machen.

So einen Mitbewohner hätte man doch immer gern.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Erste Schritte im Free Motion Quilting

Wie ihr ja schon wisst, arbeite ich zur Zeit an meinem Sofa-Projekt. Zwei Kissenhüllen sind schon fertig. Ideen für zwei weitere habe ich auch schon. Neben den Kissen sollen auch noch zwei Decken entstehen und ggf. noch weitere Accessoires fürs gemütliche Zuhause.

Patchworken ist die eine Sache, aber was wäre eine Patchworkarbeit ohne Quilting?
Also habe ich im Netz gestöbert und viele tolle Inspirationen gefunden. Die meisten davon waren sogenannte Free Motion Quilts. Leider ist das gar nicht so einfach, wie es aussieht.

Jetzt habe ich mir zwei Kurse bei Craftsy gegönnt und übe fleißig. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich mich wirklich an meine Kissen oder eine Decke wagen kann, aber ich wollte euch die Anfänge nicht vorenthalten.

Daher hier meine ersten Gehversuche im Free Motion Quilting. Und bitte: Nicht Lachen! Danke.
Erste Versuche mit verschiedenen Designs

Stippeling in groß und klein

Weitere Versuche

Zwischenbericht: Igelfamilie

Momentan arbeite ich an einem Herzensprojekt. Der Kullerkeks geht seit einem knappen Jahr in den Kindergarten und durch meine Dienstreisen ist es nicht immer einfach für ihn. Ein paar Mamas hatten beim ersten Elternabend vorgeschlagen, einmal alle ein bis zwei Monate einen Mama-kommt-in-den-Kindergarten-Tag zu veranstalten und ich finde diese Idee sehr schön.
Ein paar Mamas waren schon da und haben Sport gemacht, Puppentheater gespielt, sind Spazieren gegangen, etc.

Nun ist das erste Jahr fast um und ich möchte auch mal etwas mit den Zwergen machen. Aber ich möchte mich nicht wiederholen. Und die Erzieherin meinte, wir könnten ja was basteln.
Ähhh ... ja ... ich bastele schon gerne ... aber alleine. Ich habe keine Geduld, mit Kindern zu basteln, zumindest nicht mit meinen eigenen oder einer Horde 3- bis 4-jähriger.
Aber nach ein wenig Überlegen und Stöbern im Netz kam mir eine Idee. Die Gruppe des Kullerkeks ist die Igelgruppe und ich habe ein wirklich schönes Igel-Kissen-Schnittmuster gefunden.

D.h. der Plan sieht so aus, dass ich die Igel zu Hause vorbereite und dann mit den Igeln, einem großen Sack Füllwatte und meiner Nähmaschine in den Kindergarten gehe und wir dort den Igeln die Watte in den Bauch stopfen. Und während ich sie zunähe, wird mein Mann - ja, auch Papas dürfen am Mama-kommt-in-den-Kindergarten-Tag mitmachen - den Kurzen eine Geschichte vorlesen.

Und am Ende haben die Kleinen nicht nur ihre Fingerfertigkeiten trainiert sondern es hat auch jeder ein tolles Kissen zum Kuscheln.

Leider sind diese Igel doch etwas aufwändiger, als ich gedacht hatte, deswegen zieht sich die Vorbereitung etwas. Dabei habe ich solche Sachen wie Nase, Mund und Wangen-Applikation schon weggelassen und die Augen der Einfachheit halber durch Color Snaps ersetzt.

Stand gestern abend sind sieben Igel fertig. Fünf warten noch auf ihre Fertigstellung. Ich hoffe, dass ich es im Laufe der Woche schaffe - normalerweise schaffe ich zwei Igel pro Abend - damit wir nächsten Dienstag in den Kindergarten gehen können.

Und hier noch ein Bild der bisher entstandenen Igel. Etwas sehr rot- und lila-lastig, aber das sind gerade die Farben, die ich hier habe. Ich finde es aber trotzdem eine gelungene Kombination.

Der erste Teil der Igelfamilie

Montag, 8. Juni 2015

Kissenhülle, die Zweite

Weil ich gerade so im Rausch bin, enstand hier am Wochenende die zweite Kissenhülle. Vorlage war das Regenbogen-Wellen-Kissen von Julianna Gasiorowska, gesehen in der "simply kreativ Patchwork + Quilting 02/2015".

Ich habe es aus meinem Sofa-Stoffvorrat in einer Variation aus Lila, Weiß und Pink genäht. Mal abgesehen davon, dass es eine ziemliche Fummelei war, zuerst der Zuschnitt und dann das Zusammennähen der Rundungen, gefällt mir das Ergebnis ziemlich gut.



Lila Wellen

Hat ein bisschen was von Meer.
An ein paar Stellen passen die Übergänge nicht ganz 100%ig übereinander, aber das nehme ich hin, weil ich die Stellen nicht noch einmal auftrennen möchte. Ich hatte zwischendurch schon echt überlegt, ob ich das Ding nicht in die Tonne werfe, weil gerade die Rundungen total nervig waren. Und meine Maschine wollte auch an mehr als einer Stelle, nicht so, wie ich wollte. Aber ich habe durchgehalten und bin stolz auf mein Ergebnis.

Die Idee fürs Quilting habe ich schon, allerdings warte ich gerade noch auf eine Lieferung Garn, die hoffentlich nicht dem Poststreik zum Opfer fällt.

Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit einem Projekt für die Kullerkeksis Kindergartengruppe und gehe auf die Suche nach weiteren Patchworkdesigns für meine Kissen.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Kissenhülle, die Erste

Nachdem ich nun genug Stoff für mein Sofa-Patchwork-Projekt zusammen habe, fallen mir keine Ausreden mehr ein, warum ich nicht damit anfangen kann. Daher habe ich in den letzten Tagen fleißig Zeitschriften und das Internet durchforstet nach eine Idee, wie ich anfangen könnte.

Und da stieß ich auf Bargello-Quilts. Die sehen unheimlich toll aus und ich fand, das könnte ich mal an einem Kissen ausprobieren. Vor allem geben es auch die Stoffe her, die ich in verschiedenen Lila-, Brombeer- und Fliedertönen hier habe und die somit eine schöne Abstufung ermöglichen.

Ich habe mich auf 12 Farben beschränkt, die meiner Meinung nach gut zusammen harmonierten.
Erst wurden die Stoff in Streifen geschnitten (5,5 cm breit inkl. Nahtzugabe) und gemäß der vorher festgelegten Reihenfolge aneinander genäht. Dann wurde das ganze Gebilde zu einem Schlauch geschlossen, in dem ich den ersten mit dem letzten Streifen vernäht habe.

Anschließend wurde der Schlauch in verschieden breite Streifen geschnitten und nach Vorgabe des Musters, welches ich mir vorher am PC überlegt hatte. Zwischen der jeweils obersten und untersten Farbe einer Reihe wurde die Naht wieder aufgetrennt, sodass sich wieder Streifen ergaben.
Nebeneinandergelegt sah es dann so aus:

In Streifen geschnittene Farbreihen

 Diese Reihen wurden dann wieder zusammengenäht und das fertige Top des Kissenbezugs sieht nun so aus.

Streifen zusammengenäht - es ergibt sich ein schönes
Verlaufsmuster

Muster noch mal im Detail
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich das Ganze quilte. Das wird noch mal eine Herausforderung. Bisher bin ich aber sehr zufrieden.

Und ich habe schon eine Idee für den zweiten Kissenbezug.

Montag, 1. Juni 2015

Vorbereitung für das Sofa-Projekt

Nachdem ich nun auf dem Stoffmarkt meinen Vorrat aufgestockt habe, kann ich in die Produktion einsteigen. Hier noch mal die Grundlagen.

Zunächst die Lila-, Flieder- und Beerentöne. Jeweils uni und mit kleinem Muster.
Lila-, Flieder- und Beerentöne - einfarbig und gemsutert

Eine schöne Auswahl an Weiß-Brombeer-Stoffen mit jeweils invertiertem Muster.
Brombeer- und Weiß-gemustert

Vier Fat Quarter von tollem Patchworkstoff. Dazu die lila Elefanten, aus denen ich ursprünglich die Kissen machen wollte. Der Stoff wird wohl liegen bleiben, bis mir etwas besseres dafür einfällt.
Und zuletzt noch der pinke Unistoff. Mit dem möchte ich die Einfassungen machen.
Tolle Patchworkstoffe (links), lila Elefanten und Punk uni